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Gänsedaunendecke alles über Daunen

Vergleich

Daunen oder Federn

Der Unterschied ist anatomisch und einfach: Federn haben einen festen Kiel, Daunen nicht. Alles Weitere folgt daraus.

Plum hält in einem Flügel eine Daunenflocke, im anderen eine Feder mit Kiel

Was das praktisch bedeutet

Die Füllungen im Vergleich
MerkmalDauneFeder
Gewichtsehr leichtspürbar schwer
Wärme je Grammhochgering
Verhaltenschmiegt sich anliegt auf
Geräuschstillraschelt leicht
Preishochniedrig
Haltbarkeitzehn Jahre und mehretwa acht Jahre

Die Mischung ist der Normalfall

Reine Daune gibt es kaum, und sie wäre für eine Decke auch nicht ideal. Ein kleiner Federanteil gibt Struktur. Deshalb steht auf dem Etikett ein Verhältnis wie 90/10 oder 60/40. Die erste Zahl ist der Daunenanteil.

Bei Kissen dreht sich das Verhältnis oft um, dort sorgt ein Federkern für die nötige Stützkraft. Mehr dazu unter Daunenkissen.

Wann Federn die bessere Wahl sind

  • Du magst das Gewicht einer Decke und empfindest es als beruhigend.
  • Du willst wenig ausgeben und legst auf geringes Gewicht keinen Wert.
  • Du brauchst ein stützendes Kissen statt eines weichen.

Wann Daune

  • Du willst viel Wärme bei wenig Gewicht.
  • Du fühlst dich unter schweren Decken eingeengt.
  • Die Decke soll lange halten und du bist bereit, dafür zu zahlen.

Für Allergiker ist übrigens nicht die Daune selbst das Problem, sondern die Hausstaubmilbe, die sich im warmen und feuchten Inneren wohlfühlt. Waschbare Decken mit dicht gewebtem Inlett entschärfen das, lösen es aber nicht.

Zuletzt geprüft am . Verantwortlich: Daniel Weihmann, Impressum.